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Tipps für ein erfolgreiches Arbeiten

In diesem Bereich finden Sie ein paar allgemeine Tipps, die Ihnen bei der Themenfindung und der Erstellung Ihrer Abschlussarbeit helfen soll. Vieles in diesem Bereich entstammt der persönlichen Erfahrung; Einiges aus wissenschaftlichen Studien oder Berichten.

  • Suchen sie nicht nach Themem – suchen sie stattdessen nach Problemen. Stellen sie ein spannendes, nicht-trivial zu lösendes Problem in das Zentrum ihrer Arbeit. Überlegen sie sich dann, wie man dieses Problem grundsätzlich lösen könnte bzw. noch besser: welche grundsätzlichen Herangehensweisen es gibt, um Lösungen für das Problem zu entwicklen. Tragen sie Aspekte zusammen an denen sich die Effektivität und die Effizienz eines Lösungsweges festmachen bzw. bemessen lässt. So stellen sie sicher (und können das auch gut verargumentieren), dass der von ihnen gewählte Weg nicht zufällig oder willkürlich entstanden, sondern das Resultat eines strukturierten und systematisierten Prozesses unter Einhaltung wesentlicher Elemente guten wissenschaftlichen Arbeitens ist.

  • Gehen Sie nicht mit dem Handy auf's Klo; legen sie stattdessen einen Block Papier und Stifte dort ab um sich rasch gute Einfälle oder Ideen notieren zu können

  • Nehmen Sie das Handy oder den Laptop nicht mit ins Bett.
    Die Zeit vor dem Einschlafen ist mit die Wertvollste; reflektieren Sie Ihren Tag oder etwaige Probleme an denen Sie gerade arbeiten. Skizzieren Sie auf Paper mögliche Lösungsansätze. U.U. entwickelt sich im Schlaf eine Lösung oder ein wesentliches Artefakt, welches Ihnen bei der Lösungsfindung hilft (→ das funktioniert wirklich – probieren Sie es aus).

  • Trotz aller Digitalisierung um uns herum sind wir Menschen "analoge Wesen". Schaffen Sie sich deshalb ganz bewusst Freiräume, an/in denen Sie Ihren Gedanken freien Lauf lassen können bzw. in denen Sie sich gedanklich in ein Problem / eine Aufgabe / eine Situation vertiefen können. Das kann in der Straßenbahn, beim Spazierengehen, beim Warten auf etwas etc. sein. In diesem Phasen kommen Sie in einen kreativen Schaffensmodus in denen sich neue Assoziationslinien in Ihrem Gehirn bilden. Diese führen zu neuen Sichtweisen oder Lösungen und erweitern Ihren Handlungsspielraum. Schaffen Sie sich deshalb solche Kreativitäts- bzw. Problemlösungsräume; das Handy lenkt hiervon nur ab. In diesen Phasen werden Sie zum Gestalter; das Handy oder sonstige IKT führt eher zu einer Effizienzsteigerung aber nicht zur aktiven und bewussten Gestaltung Ihres Lebensumfeldes. Sie sind dort eher Dienste-Orchestrator bzw. Dienste-Integrator und eben nicht Gestalter.

  • Arbeiten Sie in kurzen Sprints bei denen Sie alle pot. Ablenkungen um sich herum ausblenden.
    Tun Sie dies insbesondere, wenn es Ihnen schwerfällt sich zu konzentrieren. Tun Sie dies auch, wenn Sie Anfällig für Prokrastination sind. Kurze Sprints in Form von intensiven konzentrierten Schaffensphasen helfen Ihnen dabei Dinge weiterzuentwickeln oder bei einer Aufgabe voran zu kommen. (zu Beginn können diese ruhig nicht länger als 10-20 Min. sein) . Sehr häufig wird es Ihnen passieren, dass Sie über das Ende der vorgesehenen Schaffenszeit hinaus arbeiten, weil Sie in einem sog. "Flow" sind. Sprints helfen Ihnen dabei, diesen Zustand mit hoher Effizienz zu erreichen.

  • Atmen Sie mehrmals am Tag oder vor dem Beginn einer Aufgabe eine Zeit lang bewusst tief ein und aus.
    Ihr Körper gelangt so in einen Ruhe- bzw. Entspannungszustand, in dem Sie kreativer werden und die Problemlösungskompetenzen in den Vordergrund treten. Auch hilft es dabei, Dinge aus einem anderen Blickwinkel wahrzunehmen. Die erhöhte Sauerstoffzuführ macht Sie wacher und Ihr Gehirn aktiver.


Letztes Update: 10. March 2026